Texte

 

Erste Story

Krimi :"Mord aus Habgier"

 

 

An einem kalten Wintermorgen ging auf dem Polizeiposten von Natterzahn eine Meldung über einen Überfall ein. Ein Mann wurde von seinen Nachbarn auf dem Gang halb tot aufgefunden. Er hatte eine starkblutende Wunde an seinem Hinterkopf, die wie ein 10-Eck aussah. Der beste Ermittler von Natterzahn machte sich sofort auf den Weg zu diesem Ort. Als er mit seinem Wagen in der Strasse , in der das Unglück passiert war, ankam, stand bereits ein Krankenwagen vor dem Haus. Der Kommissar sah, wie der Mann mit einer Bahre abtransportiert wurde. Dicht daneben stand eine Frau, die sichtlich geschockt aussah. Herr Baumeler , so hiess der Kommissar, ging zu der Frau und fragte : " War dies ihr Ehemann?" "Nein", antwortete die Frau, " warum fragen sie?" "Entschuldigung, ich vergass mich vorzustellen. Ich bin Kommissar Baumeler von der Kripo. Ich ermittle in diesem Fall." "Aha, nein, dies war nicht mein Mann. Ich habe aber heimlich für ihn geschwärmt!" "Warum, wenn man fragen darf?" "Er war sehr reich und sah auch noch gut aus." Aber sie liebten ihn nicht nur wegen dem Geld?" "Nein sicher nicht!" "Haben sie eine Ahnung, wer diese Tat begangen haben könnte?" "Ich könnte mir denken, dass es der Geschäftspartner von Herr Bamberger sein könnte." "Warum denken sie geraden an den Geschäftspartner?" "Sie haben zusammen eine kleine Firma gegründet. Bei derer Gründung haben beide fast ihr gesamtes Erspartes hergeben müssen. Das Unternehmen lief zwar gut, doch Herr Bamberger wurde immer reicher, doch sein Partner Herr Stern wurde einfach nicht reicher." "Sie vermuten, dass der Herr Bamberger ihn betrogen haben könnte und Das Herr Stern sich nun rächen wollte?" "Ich will ja keinen Verdacht erheben, aber ich könnte es mir vorstellen!" " Können sie mir vielleicht die Adresse dieses Herrn Stern geben?" "Klar, er wohnt hier in Natterzahn, in der Bergstrasse 13.""Vielen Dank, Frau..., oha, sie haben mir ihren Namen noch nicht genannt." "Oh, Entschuldigung, ich heisse Niederberger, Judith Niederberger."

Nach diesem Gespräch telefonierte der Polizist mit dem Polizeiposten. "Hier Kommissar Baumeler, könnt ihr bitte einen Streifenwagen zur Bergstrasse 13in Natterzahn schicken? Wenn möglich mit einem Durchsuchungsbefehl" "Verstanden, sie sind schon unterwegs."

Nach fünf Minuten, war der Kommissar dort, auf dem Streifenwagen musste er aber noch ein bisschen länger warten, das dieser im Stau stand. Als der Wagen ankam, begrüsste der Kommissar sein Polizisten mit den Worten: "In diesem Haus ist sehr wahrscheinlich der Mann, der Herr Bamberger schwer verletzte! Es ist äusserste Vorsicht geboten!" Als Herr Baumeler an der Tür klingelte, kam ein eher kleiner Mann mit braunen, lockigen Haaren heraus. "Sind sie Herr Stern?" "Ja, de bin ich." "Wir sind von der Polizei und haben einen Durchsuchungsbefehl für ihr Grundstück." "Kommen sie nur rein, ich habe nichts zu verbergen", meine der Mann sehr selbstbewusst. Also gingen die Polizisten rein. Drinnen fanden sie eine Frau vor, die auf dem Sofa lag und ein Waschlappen auf ihrem Kopf hatte. "Ist das ihre Frau?", fragte der Kommissar. "Nein, leider noch nicht ganz", antwortete Herr Stern glücklich, "aber wir wollen in einer Woche heirateten!" "Mein Glückwunsch. Haben sie vielleicht irgendwelche Pokale oder sonstige schwere Gegenstände?" "Ja klar, früher war ich mal ein sehr guter Schwimmer und ich habe sehr viele Rennen gewonnen." "können sie uns die bitte mal zeigen?" "Ja sicher, warum auch nicht.", Herr Stern und der Kommissar gingen in ihr Zimmer, während die 2 anderen Polizisten im Wohnzimmer blieben. "Hier sehen sie? Diesen Pokal habe ich aus dem Jahre 1970, damals war ich ein 8 jähriger Junge und doch hatte ich schon ein Wettkampf gewonnen!" "Sie waren ja eine richtige Sportskanone." "Ja das stimmt." Herr Baumeler hatte einen Pokal entdeckt, de einen ganz komischen Sockel besass. De Sockel war wie ein 10-Eck. "Könnten sie mir bitte ein Glas Wasser holen? Ich habe so einen trockenen Hals." "Aber sicher", der Mann machte sich auf den Weg in die Küche. Unterdessen "stahl" der Polizist den Pokal, der aus dem Jahre 1995 war. Herr Stern kam mit einem Glas Wasser wieder zurück. Dieses trank der Kommissar dann sehr schnell aus und verabschiedete sich von dem Herrn Stern.

In seinem Büro holte er den Pokal hervor und schickte ihn ins Labor zur einen Fingerabdruck Sicherung und um ihn auf eventuelle Blutspuren untersuchen zu lassen.

Als der Pokal 5 Tage später wieder zurück kam, war alles klar. Der Pokal hatte nämlich Blutspuren am Sockel und diese passten mit der Blutgruppe des Opfers perfekt zusammen.

Sofort verlange er einen Haftbefehl und danach fuhr er mit 2 weiteren Polizisten zum Haus des Herrn Stern. Dieser öffnete ihnen die Türe und fragte: "Bringen sie mir meinen Pokal zurück?" "Nein, diesmal sind sie verhaftet, weil sie den Herrn Bamberger aus Rache niedergeschlagen hatten" "oh, dann muss ich mich wohl ergeben oder?" "Ja das wäre das beste." Darf ich aber noch kurz aufs WC, bevor sie mich abführen?" Von mir aus." Kaum war der Mann im WC sagte Herr Baumeler zu einem de beiden Polizisten: "Gehen sie sofort hinters Haus und fangen sie Herr Stern ab!" "Kaum war der Polizist aber hinter der Ecke verschwunden, klirrte eine Fensterscheibe und danach tönte ein lauer Schmerzensschrei durch die Gegend. Herr Stern hatte sich bei dem Fluchtversuch ein Bein gebrochen. So konnte er doch noch verhaftet werden.

The End

 

 

Zweite Story

Eine Erfindung mit Folgen

 

 

Als Artur, ein ganz gewöhnlicher 11 jähriger Junge war, bekam er von seinem Vater einen Erfinderkasten zum spielen. Er hatte so sehr Freude daran, dass er sogar Erfinder werden wollte.

Als er später tatsächlich eine kleine Erfinderwerkstatt mit 2 Mitarbeitern hatte, wollte er gerade einmal an einem Nachmittag ein kleines Experiment mit einer Verjüngungsmaschine machen. Als er noch etwas in der Maschine drin überprüfen wollte, kam einer seiner Mitarbeiter versehentlich an den Hebel, der die Maschine in gang setzte. So wurde Arthur um 10 Jahre jünger, eigentlich kein Problem wenn man denkt, aber Arthur war damals gerade mal 26 Jahre alt. So kam er als 16 jähriger Junge wieder heraus. Seine Mitarbeiter, die nichts davon gemerkt hatten, sahen plötzlich einen Fremden. Da sie ehemalige Knastis waren und immer nur Blödsinn im Kopf hatten, wollten sie etwas Schlimmes mit ihm machen. "Komm wir stecken diesen kleinen Schnüffler in die Zeitmaschine, um sie auszuprobieren", meinte der eine zum anderen. "Au ja, dann können wir dem Chef vom Versuch berichten." Sie packten Artur und schickten 500 Jahre in die Vergangenheit zurück.

So kam Artur mitten in der Ritterzeit in einem Wald wieder zum Vorschein. Vor sich sah er ein kleines, rundliches Haus. Da er nicht wusste, wo er war, klopfte er an. Plötzlich hörte er eine tiefe, aber freundlich klingende Stimme:" Wer ist da?" Er antwortete:" Ich bin Artur, und wer sind Sie?" Auf einmal öffnete sich die Türe und ein ziemlich verstörter Zauberer kam heraus. "Was, du heisst Artur?" "Warum fragen Sie nochmals? Ich habe es doch gerade vorhin gesagt!" "Entschuldige", sagte jetzt der Zauberer, "aber ich habe in einer toten Gans die Zukunft gelesen, und da habe ich gesehen...", der Zauberer holte noch einmal tief Luft, "...dass eines Tages ein Artur zu mir kommt, um als König über England zu herrschen." "Aber das kann ich unmöglich sein", stammelte Artur, "ich komme ja aus der Zukunft." "Genau das", murmelte der Zauberer, "habe ich auch gesehen." Da wurde es Artur schwarz vor Augen, weil er nicht glauben konnte, dass er als König in die Geschichte eingehen sollte. Als er wieder aufwachte, meinte der Zauberer zu ihm: "Ich kann zwar verstehen, dass dies ein grosser Schock für dich ist, aber bedenke, du wirst ein König sein, der von seinem Volk geliebt wird!!" "Kann ich nichts tun", fragte Artur," damit ich nicht König werden muss, ich möchte doch lieber wieder in meine Zeit zurück." Das kann ich verstehen", sagte der Zauberer," aber wenn sich die Prophezeiung nicht erfüllt, wird die Zeit zusammen brechen. Das wollen wir doch beide nicht. Am besten lassen wir dem Schicksal seinen Lauf. Wenn du dann erst König bist, werden wir deinen Tod vortäuschen, damit du in Zeit zurück kannst.

Danach gingen sie dahin, wo der neue König erkoren werden sollte. Als sie dort ankamen, war der Wettkampf um die Krone in vollem Gange. Um zu gewinnen musste man aus einem Amboss ein Schwert herausziehen. Alle mühten sich damit ab, aber keinem gelang es. Der Zauberer flüsterte Artur ins Ohr: "Jetzt bist du dran, zeige es ihnen." Also stellte sich Artur in die Warteschlange. Endlich war er an der Reihe. Er zog wie verrückt. Aber auch mit dem besten Willen, schaffte er es nicht. Als er aufgeben musste, lächelte Artur still vor sich hin, denn er wusste nun, dass er die Krone nicht tragen würde.

Da Artur die Aufgabe nicht erfüllen konnte, sah der Zauberer ein, dass sein Gast nicht der erwartete Artur war. Bevor er ihn nach hause zurück zauberte, gab er ihm zum Dank noch einem giftgrünen Trank mit und sagte: "Trinke diesen Tee, wenn du in Not bist, er wird dir bestimmt helfen."

 

Zurück in seiner Zeit, ging Artur als erstes zu seiner Werkstatt und wollte seine Angestellten entlassen, doch diese meinten: "Von einem Jugendlichen lassen wir uns gar nichts sagen!" Da trank Artur seinen Zaubertrank aus und auf der Stelle wurde er wieder erwachsen. Nun staunten die Angestellten nicht schlecht. Sie wurden auf der Stelle entlassen und durch zwei freundliche, junge Männer ersetzt. So machte Artur mit seinem Team noch viele Erfindungen.

 

 

 

 

 

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